Jedem Neugeborenen in der Oberpfalz einen Rauchmelder
Dass die Idee nicht ganz die eigenen war, geben Kreisbrandinspektor Fredi Weiß und sein Team vom Fachbereich Brandschutzerziehung immer gerne zu. Von den Baden-Württemberger Feuerwehrkollegen habe man sich die Idee des geschenkten Rauchmelders für jedes Neugeborene abgeschaut. Dank der Initiative des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberpfalz und des großzügigen Sponsors, der Firma Conrad Elektronik, konnten seit gut einem Jahr bereits über 7.500 Rauchmelder in der Oberpfalz überreicht werden. Auch die Landkreisfeuerwehren laden die Eltern mit ihren Neugeborenen in die Gerätehäuser ein, um die Rauchmelderpakete zu überreichen.
Angesichts von fast 800 Brandtoten im Jahr nutzen die ehrenamtlichen Brandschutzerzieher dabei die Gelegenheit zur Aufklärung. Eindringlich schildern sie die Problematik bei der Feuerentwicklung. Bevor Flammen sich zeigen, entwickle sich immer tödlicher Rauch. Oftmals geschehe das Unglück nachts, im Schlaf sei der Mensch den giftigen Rauchgasen schutzlos ausgeliefert. Auch warnendes Lodern sei für zufällige Beobachter noch nicht zu erkennen. Ein Rauchmelder zeigt den Brandrauch schon bei der Entstehung an. Ein akustisches Signal mit 85dB ertönt und warnt Betroffene vor der drohenden Gefahr. So kann rasch gehandelt und Leben sowie Hab und Gut gerettet werden.
Wo und wie viele Geräte nötig sind, welche Varianten - z.B. mit Meldung per Anrufweiterleitung oder auch die Vernetzung mehrerer Rauchmelder, sagen Ihnen die örtlichen Kommandanten. Auch das Team vom Fachbereich Brandschutzerziehung sowie die Landkreisführungskräfte unter Kreisbrandrat Franz Iberer stehen zur Beratung zur Verfügung. Auf den Bildern sehen Sie beispielhaft Rauchmelderübergaben in den Gemeinden Edelsfeld, Illschwang, Schmidmühlen und den Städten Vilseck und Sulzbach-Rosenberg.
Gemeinde Edelsfeld
Gemeinde Illschwang

Gemeinde Schmidmühlen

Stadt Vilseck

Stadt Sulzbach-Rosenberg
