Feuerwehr Neukirchen betreibt Brandschutzerziehung im Kindergarten
"Der sichere Umgang mit offenen Feuer muß bereits im Kindergartenalter gelernt und auch geübt werden" erläutert Jörg Berendes von der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen das Brandschutzerziehungskonzept der Feuerwehr. Vielfach würden gerade wegen des ungeübten Umgangs mit Feuer Brände verursacht. Besonders Kinder würden bei unerwarteten Verlaufs eines Feuers schnell in Panik geraten und dann falsch reagieren. Das alte Sprichwort "Gabel, Schere, Messer, Licht, ..." sowie der Reiz des Verbotenen, verbunden mit der Angst vor Strafe führten jedenfalls nicht zum sicheren Umgang mit offenen Feuer. Das kann schlimme Folgen gerade auch für Kinder haben. Aus diesem Grund wurde im Kindergarten Neukirchen zusammen mit der beiden Brandschutzerziehern Jörg Berendes und Guido Heinl das sichere Entzünden einer Kerze mit Streichhölzern gelernt. Auch das telefonische Absetzen eines Notrufes bei der Feuerwehr wurde geübt. Die Kinder lernten die Notrufnummer 112 zu wählen und mussten anhand von Bildern zum Beispiel eines Fettbrandes in der Küche oder eines Garagenbrandes die W-Fragen abarbeiten. Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wer ruft an? Besonders Wert wurde auf das "Warten auf Nachfragen" seitens der Feuerwehr gelegt, damit die Kinder in ihrer Aufregung nicht unüberlegt den Telefonhörer auflegten ohne der Einsatzzentrale alle wichtigen Informationen gegeben zu haben. Zum Schluß des lehrreichen und äußerst kurzweiligen Vormittags bekamen die Vorschulkinder nach erfolgreich beantworteten "Prüfungsfragen" Urkunden der Feuerwehr ausgehändigt, die sie stolz mit nach Hause tragen konnten.
