Hohes Maß an Sicherheit erreichen
Illschwanger Gemeindewehren übergeben Rauchmelder an die Eltern der Neugeborenen
Erfreut zeigten sich Bürgermeister Hans Pickel, der Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Richard Koller und Kreisbrandinspektor Werner Vogl über die positive Resonanz, welche die Übergabe von Rauchmeldern an die Eltern von Neugeborenen in der Gemeinde Illschwang fand.
14 Babys und Kleinkinder, alle geboren im Jahr 2008, folgten mit den Eltern der Einladung an der offiziellen Übergabe der Rauchmelder im Feuerwehrhaus Illschwang teilzunehmen. Die letzte Übergabe fand im Rahmen des Hallenfestes der Wehr Illschwang statt.
Der federführende Kommandant; Richard Koller, begrüßte im vollbesetzten Unterrichtsraum dazu die Führungskräfte der Feuerwehren Angfeld, Augsberg und Dietersberg. „Immer wieder,“ so der Illschwanger Kommandant, „konnte man in letzter Zeit in den Medien Berichte verfolgen, wo Rauchmelder zu Lebensrettern wurden“. Weiter führte er aus: Oft werden Hausbewohner bei einem Brand im Schlaf überrascht. Nur ein Rauchmelder bietet dann einen ausreichenden Schutz.“ In jedem Haus, am besten in jeder Etage, sollte ein solches Gerät vorhanden sein.
Kreisbrandinspektor Werner Vogl wies darauf hin, dass die Firma Conrad vor drei Jahren die Aktion, zusammen mit dem Oberpfälzer Bezirksverband, ins Leben gerufen hat, für jedes neugeborene Kind in der Oberpfalz einen Rauchmelder zu spendieren. Mittlerweile konnten 10000 Rauchmelder übergeben werden. Vogl bedauerte es, dass die Maßnahme zum 31. Dezember zu Ende ging. Er erinnerte daran, dass jedes Jahr 600 bis 800 Menschen durch Rauch ums Leben kommen. Im vergangenen Jahr gab es nach Wohnungsbränden im Landkreis drei Tote zu beklagen.
Bürgermeister Hans Pickel betonte, dass die Anbringung eines Rauchmelders in der Wohnung eine wichtige Rolle im vorbeugenden Brandschutz darstellt. Er appellierte an die Bevölkerung, sich bei den Führungskräften der Feuerwehr zu informieren. Er stellte Überlegungen an, die Aktion weiterlaufen zu lassen. Die Gemeinde könnte die Kosten dafür übernehmen. Für relativ geringen finanziellen Aufwand könne ein hohes Maß an Sicherheit erreicht werden. Im Anschluss an die Übergabe konnte sich jeder, den von der Feuerwehr Illschwang spendierten Kaffee und die von den Feuerwehrfrauen gebackenen Kuchen munden zu lassen.

