Aufgabenbereich
Der Fachbereich 9 Brandschutzerziehung und Aufklärung wurde am 16. Juni 2005 im Kreisfeuerwehrverband Amberg-Sulzbach gegründet. Ziel war und ist es, die Bevölkerung über die Gefahren von Feuer und Bränden aufzuklären und zu sensibilisieren.
Die Brandschutzerzieher besuchen Kindergärten und Schulen, beteiligen sich an Sicherheitstagen in Schulen sowie bei anderen Veranstaltungen und bieten Führungen in den Feuerwehren, speziell für Kinder und Jugendliche, an.
Ein Ziel ist es, die Brandschutzerziehung bereits im Kindergarten zu beginnen, in dem spielend der Umgang mit Feuerlöschern gezeigt wird und die Angst vor Feuerwehrmännern/frauen unter Atemschutz genommen wird. In der Grundschule werden der sichere Umgang mit dem Feuerzeug und Streichhölzern gezeigt. Desweiteren wird mit den Kindern aus dem Kindergarten sowie den Schulkindern das richtige Absetzen eines Notrufes geübt.
Ein weiteres Ziel ist es neben den Schützlingen auch die Eltern von der Notwendigkeit des verantwortungsvollen Umgangs mit Feuer zu überzeugen. Durch Aktionen und Vorträge versucht der Fachbereich auch eine möglichst flächendeckende Verbreitung von Rauchmelder zu erreichen.
Bericht aus der Zeitung des KFV Amberg-Sulzbach über den unseren Fachbereich
Aktionen des Fachbereichs Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung im Kreisfeuerwehrverband Amberg-Sulzbach
Die Sicherheit unserer Kinder zu fördern und dafür Sorge zu tragen, dass sie bei ihrem natürlichen Drang ihre Umwelt zu erforschen und zu begreifen nicht zu Schaden kommen, ist das erklärte Ziel des Fachbereichs Brand-schutzerziehung und Brandschutzaufklärung des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach. Leider kommt es im Umgang mit Feuer immer wieder zu schlimmen Unfällen, so der Leiter des Fachbereichs, Kreisbrandinspektor Fredi Weiß aus Schnaittenbach, bei der letzten Arbeitssitzung. Jährlich sterben in der Bundesrepublik 800 Menschen an den Folgen eines Brandes, darunter 200 Kinder. Brandschutzerziehung und -aufklärung in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Erziehern, Eltern und der Feuerwehr soll deshalb die Sicherheit unserer Kinder fördern und helfen, den Umgang mit Feuer zu erlernen, ohne davon Schaden zu nehmen.
Zu diesem Zweck treffen sich die Mitarbeiter des Fachbereichs, die aus den Freiwilligen Feuerwehren des ganzen Landkreises kommen, regelmäßig, um Aktionen zu planen und zu besprechen und Materialien zu entwerfen. Zum Beginn eines neuen Schul- und Kindergartenjahres werden in einer landkreisweiten Aktion alle Vorschulkinder in den Kindergärten sowie die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen an den Grundschulen angesprochen.
Mit einem Malbuch, das alle Vorschulkinder in den Kindergärten erhalten, wird mit vielen anschaulichen Bildern und kurzen, einprägsamen Texten auf die Gefahren im Umgang mit Feuer hingewiesen. Dabei wird das Feuer als freundliches Element vorgestellt, gleichzeitig aber auch auf die Entstehung eines Brandes und über richtiges Verhalten bei einem Brand und die richtige Alarmierung der Feuerwehr hingewiesen. Schließlich geht das Malbuch auch in kindgerechter Weise auf die Feuerwehr und deren Ausrüstung ein. Die Beschaffung und Verteilung des Malbuches wurde ermöglicht durch die Unterstützung vieler Firmen aus dem Landkreis, denen für ihren Beitrag zur Branschutzerziehung ein herzlicher Dank gebührt.
Unter dem Motto "Feuer und Brand - was müsst ihr darüber wissen" wird an die Schülerinnen und Schüler aller dritten Klassen im Landkreis ein informativer Stundenplan verteilt. Die Frage "Was mache ich, wenn es brennt ", wird anhand von konkreten Verhaltensregeln ebenso erläutert wie eine richtige und vollständige Alarmmeldung an die Einsatzzentrale der Feuerwehr. Die Schüler erfahren weiter, dass nicht nur das Feuer an sich, sondern insbesondere der Brandrauch äußerst gefährlich ist. Deshalb ist es auch wichtig, sich mit Rauchmeldern als kostengünstiges, aber lebensrettendes Frühwarnsystem in Haus und Wohnung zu schützen, um auch während des Schlafes rechtzeitig vor einem Brand gewarnt zu werden und so der tödlichen Gefahr zu entkommen.
Erklärtes Ziel der Mitarbeiter des Fachbereiches Brandschutzerziehung, so Kreisbrandinspektor Fredi Weiß, sei es, flächendeckend in allen Gemeinden des Landkreises Brandschutzerzieher zu einzusetzen, die dann vor Ort Aktionen durchführen, sowie als kompetente Ansprechpartner für Kindergärten und Schulen fungieren sollen. Fragen zur Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung beantworten gerne auch die Feuerwehren vor Ort oder der Kreisfeuerwehrverband Amberg-Sulzbach, Vorsitzender und Kreisbrandrat Franz Iberer, Dahlienstraße 10, 92256 Hahnbach.
